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Biosensorik

Die Arbeitsgruppe Biosensorik beschäftigt sich mit dem Entwurf und Anwendung von biomedizinischen Sensoren, gekoppelt mit einer weitgehenden Analyse von biomedizinischen Signalen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Studium des Verhaltens von Mikroorganismen in elektromagnetischen Feldern.

Die moderne Medizin ist eng mit der Elektrotechnik verflochten. Von besonderer Bedeutung ist dabei jener Teil der Sensorik, der sich mit der Erfassung physiologischer Vorgänge und deren Abbildung auf elektrische Signale beschäftigt. Die Sensorprinzipien können dabei von ganz unterschiedlicher physikalischer Natur sein. So wurde z.B. am Institut ein Hautkrümmungssensor entwickelt, der die stark ausgeprägten magnetoelastischen Eigenschaften sogenannter magnetischer Gläser nutzt. Völlig anders funktionieren elektrische Sensoren zur biophysikalischen Analyse von Vorgängen in der menschlichen Haut, die ebenfalls am Institut entwickelt wurden und mit denen Strukturanomalien, wie sie z.B. bei Tumoren auftreten, nachgewiesen werden können.

Biomedizinische Sensorik

  • Elektrische Sensoren
  • Optische Sensoren
  • Akustische Sensoren
  • Magnetische Sensoren

Entwickelt für patientenfreundliche Diagnostik, nicht nur in der Klinik sondern auch Zuhause, z.B. multiparametrische akustiche/magnetische Sensoren für Schlafüberwachung.

Sensor 1 Sensor 2 Sensor 3 Sensor 4
Skin curvature sensor for blood pressure measurement
Skin curvature sensor for blood pressure measurement

Analyse der biomedizinischen Signale

  • Detektion von Apnoen
  • Herzratenvariabilität
  • Analyse der unabhängigen Komponenten
  • Humane Profile
  • Pulsanalyse
Heart sounds Fitness assessment by heart rate

Bioelektrische Verfahren in lebenden Medien

  • Elektrische Zellkonzentration und Zellfusion
  • Impedanztechnik zur Detektion von Mikroorganismen
  • Sensoren für Hautanalyse
  • Analyse der dielektrischen Gewebeeigenschaften
Cell concentration